Das Wort Laparoskopie kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt Bauchspiegelung (laparos = Bauch, skopie = Spiegelung).
Mit einer Laparoskopie sind kleinere Operationen (Blinddarmentfernung) im Bauchraum möglich. Es ist eine minimal-invasive Form der Chirurgie. Als Überbegriff für diese Technik wird auch oft der Begriff „Schlüssellochchirurgie" verwendet.
Der Vorteil dieser Methode liegt in den nur kleinen Bauchschnitten, die in der Regel nur 5 bis 10 mm groß sind. Die Vorteile für die Patienten sind
eine raschere Genesung,
weniger Schmerzen,
fast keine Wundheilungsstörungen,
fast keine Narbenbrüche,
kleine kosmetisch akzeptable Narben
und nur ein kurzer Krankenhausaufenthalt
Bei der Laparoskopie wird die Bauchhöhle durch Einleitung von Kohlendioxydgas wie ein Ballon aufgepumpt, um unter guter Sicht operieren zu können. Das Laparoskop ist an der Spitze mit einer Kamera versehen und verfügt über eine Spül- und Absaugvorrichtung und einen Arbeitskanal. Über diesen können Instrumente eingeführt werden, wenn ein Eingriff vorgenommen werden muss. Die eingebaute Minikamera überträgt das Operationsfeld auf einen Monitor in einer 5- bis 10-fachen Vergrößerung; ein Videosystem zeichnet die Operation auf.
Inzwischen führen wir mehr als 50% aller Eingriffe mit Hilfe der "Schlüssellochmethode" d. h. minimal-invasiv (endoskopische, thorakoskopische bzw. laparoskopische Chirurgie) durch, selbst nach mehreren Voroperationen. Das gilt auch für Notfalleingriffe - so werden beispielsweise Blinddarmoperationen fast ausschließlich laparoskopisch durchgeführt. Außerdem wenden wir die minimal-invasive Technik an z. B. bei:
6 bis 8 Stunden vor dem Eingriff darf der Patient nichts essen und trinken. Eine starke Behaarung der Bauchregion wird vor dem Eingriff durch eine Rasur entfernt. Etwas 10 Tage vor diesem Eingriff sollten (nach Rücksprache mit dem Arzt) blutverdünnende Medikamente abgesetzt werden.
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