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Fußchirurgie

Verschleiß des oberen Sprunggelenkes (OSG-Arthrose)

Ursache:
Knorpelverschleiß durch

Symptomatik:
Schmerzhafte Belastung, eingeschränkte Beweglichkeit, Ruheschmerzen

Therapien: 
Im Anfangsstadium sollten orthopädietechnische Maßnahmen im Vordergrund stehen. Dies beinhaltet eine Abrollhilfe, sowie ein Pufferabsatz, in ganz schweren Fällen kann auch eine Versorgung mit einem orthopädischen Schuh notwendig werden. Aber auch Injektion von knorpelaufbauenden Substanzen können im frühen Stadium Abhilfe schaffen.

Helfen diese Therapien nicht mehr, kommen operative Maßnahmen zum Zuge. Hier gibt es im wesentlichen 2 Verfahren, die Prothese oder die Versteifung. Vorteil der Prothese ist, dass die Bewegung erhalten bleibt und ein normales Gangbild damit möglich ist. Vorteil der Versteifung ist, dass eine endgültige Lösung ist, ein schmerzfreies Stehen und Gehen ermöglicht und auch für erhöhte Belastungen geeignet ist. In ganz schweren Fällen mit Achsdeformität kommt nur die Versteifung in Betracht. 

Nachbehandlung:
Nach einer Operation am oberen Sprunggelenk sind die Patienten 2-3 Wochen stationär im Krankenhaus. Nach Operation wird der Fuß zunächst in einer Gipsschiene ruhiggestellt, nach der Wundheilung (12-14 Tage) wird dann ein Gips oder ein luftgepolsterter Stiefel angelegt. Die Belastung wird bei Prothesen nach 4-6 Wochen wieder erreicht, nach Versteifungen erst nach 3 Monaten. Es folgen dann natürlich eine intensive Gangschulung und andere physiotherapeutische Behandlungen.