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Neurochirurgische Klinik

Schwerpunkt Hirntumoren

In der neurochirurgischen Klinik werden sämtliche Tumoren des Gehirns operiert. Auch Hypophysen- und Schädelbasistumoren. Zur Verfügung stehen hochmoderne Geräte wie ein Ultraschallabsauger, mit dem sich intraoperativ Tumoren verkleinern und stückchenweise entfernen lassen. Zur besseren Darstellung der Ränder bei hirneigenen Tumoren wird die sogenannte ALA-Färbung während des chirurgischen Eingriffs mit Fluoreszenz-Darstellung verwendet. So wird die Radikalität der Entfernung der hirneigenen Tumoren deutlich gesteigert. Zur Devaskularisation (Abnabelung der Versorgung) von vielen Tumoren, besonders der an den Hirnhäuten entstandenen (so genannte Meningeome), stehen mehrere bipolare Koagulationsgeräte der modernsten Generation mit und ohne Spülung zur Verfügung. Zur besseren Planung der Zugänge und Minimierung des OP-Traumatas werden minimalinvasive Schlüssellochzugänge gewählt, die exakt mit der modernsten Neuronavigation geplant werden. Für ventrikelnahe (nervenkammernahe) Mittellinientumoren wird die transventrikuläre Neuroendoskopie verwendet.

Ohne Ausnahme werden sämtliche Tumoren des Gehirnes über die o. g. verschiedenen Arten geplant und therapiert. Dabei wird das OP-Trauma auf das Minimum reduziert. Zur Verfügung stehen die mikrochirurgischen Techniken, aber auch die neuroendoskopischen Verfahren.